Profil Fritz Horsthemke

Von wo komme ich?

Mit einem italienischen Vater, deutscher Mutter, einer österreichischen Großmutter und am 15.09.1962 in der Schweiz geboren, könnte ich mich als Mitteleuropäer betrachten. Aufgewachsen bin ich dann später doch größtenteils in Norddeutschland zwischen Hildesheim und Bremen.

Nach der Schule kam das Studium der Psychologie in Kiel. Nach dem Vordiplom war klar, ich wollte in die Anwendung der Psychologie in der Wirtschaft und legte den Schwerpunkt auf Führung, Diagnostik und Verhaltenstraining. 1990 begann ich als frischgebackener und hoffnungsvoller Diplom-Psychologie mit einem Traineeprogramm im Personalbereich bei der Fried. Krupp GmbH in Essen. Nach einem Jahr durfte ich die Personalentwicklung für die Krupp Industrietechnik in Duisburg und für das Krupp Forschungsinstitut in Essen leiten.

 

Beginn der Selbständigkeit

Nach knapp 3 Jahren insgesamt meinte ich, jetzt wäre es besser sich als Trainer und Berater im Weiterbildungsbereich selbständig zu machen.  So gründete ich 1993 die ufo Unternehmensberatung für Organisationsentwicklung (später ufo Innovative Management Beratung GmbH) zusammen mit einem anderen Psychologen. Wir stellten uns vor Unternehmen zur Organisationsentwicklung zu beraten und auch Trainings durchzuführen. Sehr mutig und etwas unbedarft aus heutiger Sicht. Aber es klappte tatsächlich ganz gut. Neben einigen Entwicklungsprojekten waren hauptsächlich Führungstrainings unser Job. Die Partnerschaft hielt 2 Jahre und ging dann auseinander.

 

Mein Beginn als Coach und auch am Telefon

Ende der 90er Jahre bekam ich meine erste Coachinganfrage von einer Teilnehmerin. Aufgrund der Entfernung führten wir einige Gespräche zwischen unseren Terminen am Telefon durch. Dies ging von Anfang an sehr gut. Das dies Telefoncoaching war, kam mir damals nicht in den Sinn. Die Coachinganfragen häuften sich anschließend immer mehr. Die Praxis ergänzende kurze Coachings am Telefon zu führen behielt ich bei. 2009 während meines Masterstudiums in Wien führte ich über die Seite Notfall-Coaching als Experiment erste reine Telefoncoachings durch. D.h. meine Auftraggeber, oft gleichzeitg die Coachees habe ich nie gesehen, sondern nur gehört, über das Telefon und per Mail kommuniziert.

 

Zusatzausbildungen

Ab 2000 absolvierte ich diverse  Zusatzausbildungen - wie Verhaltenstypologien, auch mal NLP (Practioner) zum kennenlernen, systemische Organisationsentwicklung, systemisches Coaching, Hypnose und Imagination nach Milton Erikson u.a.m. Für mich der Höhepunkt war sicher die systemisch-analytische Ausbildung zum Coaching im Masterstudiengang (Coaching). Diesen Studiengang empfand ich als sehr professionell und bereichernd für mich. Theoretisch war es immer wieder anspruchsvoll und kein rein praktisches Arbeiten. Systemtheoretische Ansätze, positivistisch-konstruktivistische Modelle und auch andere verwandte. Im Mittelpunkt standen Kurzzeitcoachingansätze. In einer Stunde musste stets eine Lösung am Tisch sein. Sehr intensive war die Systemische Strukturaufstellung nach M. Varga von Kibet und auch Strukturaufstellungen auf dem Brett. Zum anderen war die Ausbildung sehr praktisch. Ständig Coachings in Kleingruppen, in der Großgruppe, bei jedem Mal echte Fälle. Der Abschluß war eine wissenschaftliche Masterarbeit. Ich hatte das Glück dies mit meinen Kunden durchführen zu können. Mit einer Arbeit über die Verknüpfung von 360°-Feedbacks und Coaching schloss ich 2010 den Master ab.

Ich hatte mich für Wien entschieden, weil es zusammen mit Heidelberg der weltweit führende Ausbildungsplatz für systemisches Coaching ist und ich dort in eine andere Umgebung eintauchen konnte.

 

Begleitung bei Veränderungsprozessen

Spätestens seit dieser theoretischen Untermauerung, begann ich vieles anders zu sehen, als zuvor. Seitdem habe ich mich konsequenter entschieden, Menschen anders bei ihren Veränderungsprozessen zu begleiten. Training im klassischen Sinne kam für mich als Standardvorgehensweise nicht mehr in Frage. Veränderungsprozesse stehen bei mir jetzt im Mittelpunkt meiner Tätigkeit, ob mit Einzelnen im Coaching, Teamentwicklung mit mehreren oder Changeprozesse bei Veränderungen von Bereichen oder Unternehmen.

Zentral für alle Veränderungsprozesse ist für mich stets die gemeinsame Zielformulierung in Abstimmung mit dem Auftraggeber. Für die Überprüfung werden ebenso Zielkriterien entwickelt. Weiter halte ich eine wiederkehrende Iststand bzw. Fortschrittseinschätzung per Selbst- und Fremdbild für wichtig.

 

Meine Art im Coaching und Telefoncoaching vorzugehen

Zentral sind für mich die Wünsche und Ziele der Menschen. Wenn es um deren Verwirklichung geht, sind Menschen auch motiviert sich unterstützen zu lassen. Gleichzeitig gibt es dem Prozess Struktur und die Möglichkeit den Fortschritt transparent überprüfen zu können. Der dritte Aspekt ist für mich das Gleichgewicht von Effektivität und Geduld. Ich versuche meinen Kunden schnelle Fortschritte zu ermöglichen und andererseits Geduld und Ausdauer dran zu bleiben. Telefoncoachings können in bis zu einer Stunde einen Schritt vorwärts erzeugen. Gleichzeitig muss man zwischen Coachingeinheiten auch mit Rückschritten oder einem scheinbaren Stillstand rechnen. Das Telefon eignet sich hervorragend einen kurzen Termin einzuschieben, um ein kurzfristiges Ereignis zu reflektieren, kleine Fortschritte festzustellen oder sich neu zu motivieren. Viele neigen dazu, "Negatives" überzubewerten und die positiven Veränderungen zu übersehen. Ohne ein Innehalten und den Iststand zu reflektieren, würden viele aufgeben und wieder in ihr altes Muster zurückfallen.
Aus meiner bisherigen Erfahrung weiß ich mittlerweile, dass ein Telefoncoaching auch von anfang an möglich ist. Schon bei der Zielformulierung gibt das Coaching über das Telefon genügend Informationen und Nuancen wieder, um professionell zu hinterfragen, an wichtigen Stellen Unstimmigkeiten festzustellen und zurückzuspiegeln.
 
Dies können Sie in einem unverbindlichen Erstgespräch mit mir für sich überprüfen. Entscheidend ist in jedem Coaching, passt es für meinen Kunden?